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Häufige Fehler bei elektrischen Installationen und wie man sie vermeidet

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Häufige Fehler bei elektrischen Installationen und wie man sie vermeidet | Elektriker Nürnberg

Als erfahrener Elektriker in Nürnberg sehen wir immer wieder, dass viele Störungen und Schäden an elektrischen Anlagen auf vermeidbare Installationsfehler zurückgehen. Egal ob Pfusch am Bau, übereilte Heimwerkerprojekte oder schlichte Unwissenheit – nicht fachgerecht ausgeführte Elektroinstallationen bergen enorme Risiken für Sicherheit, Gesundheit und Geldbeutel. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen die häufigsten Fehlerquellen bei der Elektroinstallation und geben Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie diese durch sorgfältige Planung und den Einsatz qualifizierter Elektrofachkräfte vermeiden.

Fehler 1: Falsche Dimensionierung von Leitungen und Absicherungen

Einer der gravierendsten und folgenreichsten Installationsfehler ist die falsche Dimensionierung von Leitungsquerschnitten und zugehörigen Absicherungen. Wird ein zu geringer Querschnitt gewählt, kann es zu gefährlichen Überlastungen und Überhitzungen der Kabel kommen. Im schlimmsten Fall drohen Kabelbrände oder ein Durchbrennen der Isolierung mit Kurzschlüssen und Stromschlägen.

Auch eine Überdimensionierung ist nicht zu empfehlen, da hierbei unnötige Kosten für Material und Installation entstehen. Zudem kann eine zu hohe Absicherung im Fehlerfall nicht schnell genug auslösen und keinen wirksamen Schutz bieten.

Unser Tipp: Lassen Sie die Dimensionierung Ihrer Leitungsanlage immer von einem erfahrenen Elektriker durchführen. Dieser kennt die geltenden Normen und Vorschriften wie die DIN VDE 0100 und weiß, welche Querschnitte und Sicherungen für welche Anwendung geeignet sind. Auch bei nachträglichen Erweiterungen oder Umbauten sollten Sie unbedingt einen Fachmann hinzuziehen.

Fehler 2: Vernachlässigung des Fehlerstromschutzes

Ein weiterer häufiger und mitunter lebensgefährlicher Mangel ist das Fehlen vorgeschriebener Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs). Diese auch als FI-Schalter bekannten Sicherheitsorgane überwachen permanent den Differenzstrom zwischen zu- und abfließendem Strom und unterbrechen den Stromkreis binnen Millisekunden, wenn ein bestimmter Grenzwert überschritten wird.

Fehlende, falsch dimensionierte oder überbrückte FI-Schalter können im Fehlerfall einen tödlichen Stromschlag nicht mehr zuverlässig verhindern. Besonders in Nassräumen, Außenbereichen und Steckdosenstromkreisen ist ein vorschriftsmäßiger Fehlerstromschutz unverzichtbar.

Unser Tipp: Auch wenn in älteren Gebäuden noch kein genereller FI-Schutz vorgeschrieben war, empfehlen wir dringend die Nachrüstung durch einen Elektriker. Lassen Sie dabei gleich die Funktion bestehender FI-Schalter überprüfen und defekte Geräte austauschen. Die Kosten sind gering im Vergleich zur gewonnenen Sicherheit für Leib und Leben.

Fehler 3: Unsachgemäße Verlegung und Befestigung von Leitungen

Nicht fachgerecht verlegte und unzureichend befestigte Leitungen sind eine tickende Zeitbombe in jeder Elektroinstallation. Durch mechanische Belastungen, Reibung oder unsachgemäße Verlegung in Dämmstoff kann die Kabelisolierung mit der Zeit beschädigt werden und gefährliche Kriechströme, Kurzschlüsse oder Brände verursachen.

Auch der Mindestbiegeradius und die zulässige Zugbelastung von Kabeln werden oft missachtet, was zu Schäden an den Leitern und einem erhöhten Übergangswiderstand führen kann. Besonders kritisch ist die Verlegung in Verbindung mit Wärmedämmung, da hier zusätzliche Temperaturbelastungen auftreten.

Unser Tipp: Überlassen Sie die Verlegung elektrischer Leitungen grundsätzlich einer Elektrofachkraft. Diese kennt die Anforderungen an Verlegearten, Befestigungen und Biegeradien und stellt durch die Verwendung geeigneter Kabel und Werkzeuge eine normgerechte und betriebssichere Installation sicher.

Fehler 4: Mängel bei Verbindungen und Klemmstellen

Korrodierte Kontakte, gelockerte Klemmstellen oder unsachgemäß ausgeführte Verbindungen gehören zu den häufigsten Ursachen für Störungen und Ausfälle in elektrischen Anlagen. Durch den erhöhten Übergangswiderstand kommt es zu einer starken Erwärmung bis hin zum Glühen der Kontaktstelle, was im Extremfall einen Brand auslösen kann.

Besonders anfällig für solche Probleme sind Schraubklemmen und Steckkontakte, die durch häufiges Stecken oder Vibrationen mit der Zeit an Kontaktkraft verlieren. Auch Oxidationsschichten auf Metalloberflächen oder zerstörte Kontaktfedern können zu einer massiven Verschlechterung der Verbindungsqualität führen.

Unser Tipp: Achten Sie bei allen elektrischen Verbindungen auf eine saubere und fachgerechte Ausführung durch geschulte Elektrofachkräfte. Diese verwenden geeignete Werkzeuge und Verbindungselemente wie Aderendhülsen oder Steckklemmen. Auch auf ausreichende Zugentlastung und Korrosionsschutz wird geachtet. Lassen Sie kritische Verbindungsstellen regelmäßig durch einen Elektriker überprüfen und ggf. nachziehen oder erneuern.

Fehler 5: Mischung verschiedener Stromkreise und Spannungsebenen

Ein Kardinalfehler, der leider immer wieder zu beobachten ist, besteht in der unzulässigen Mischung oder Zusammenführung verschiedener Stromkreise und Spannungsebenen. Werden etwa Leitungen für den normalen Hausgebrauch (230 V) und Steuerspannung (z.B. 24 V) in einem gemeinsamen Kabelkanal oder einer Unterputzdose geführt, sind gefährliche Überschläge und Störungen vorprogrammiert.

Auch die Vermischung von Stromkreisen für Beleuchtung und Steckdosen oder von mehreren Sicherungskreisen in einer Dose verstößt gegen die anerkannten Regeln der Technik. Die Folge sind unklare Verhältnisse bei Abschaltung, Störungssuche und Reparaturen sowie ein erhöhtes Risiko für den Benutzer.

Unser Tipp: Trennen Sie grundsätzlich Leitungen und Komponenten unterschiedlicher Stromkreise und Spannungsebenen durch ausreichende Isolation oder räumliche Distanz. Führen Sie Kabel nur mit gleicher Charakteristik und Sicherungszuordnung in einem Kanal oder Rohr. Halten Sie in Unterputzdosen die erforderlichen Mindestabstände und Berührungsschutz ein. Bei Unklarheiten konsultieren Sie einen Fachmann für eine normgerechte Planung und Ausführung.

Fehler 6: Ungeeignete Kabeltypen und Installationszonen

Nicht jedes Kabel ist für jede Anwendung und Umgebung geeignet. Die Verwendung ungeeigneter Kabeltypen oder Leitungen in der falschen Installationszone ist ein häufiger Mangel, der erst auf den zweiten Blick erkennbar ist. Folgen können eine verminderte Lebensdauer, Störanfälligkeit oder im Extremfall ein Versagen der Leitung mit Sicherheitsrisiken sein.

Beispiele für typische Fehlanwendungen sind:

  • Verwendung ungeschirmter Kabel in Bereichen mit starken elektromagnetischen Feldern
  • Verlegung von PVC-Kabeln im Freien oder in Feuchträumen ohne UV- und Wasserbeständigkeit
  • Einsatz von Kabeln mit unzureichendem Querschnitt oder falscher Mantelfarbe
  • Missachtung der Installationszonen in Bädern, Duschen oder Schwimmbecken
  • Ungeeignete Befestigung an heißen Oberflächen oder scharfen Kanten
  • Verlegung ungeschützter Kabel im Erdreich oder Estrich

Unser Tipp: Wählen Sie Kabeltyp und Verlegeart immer entsprechend den Anforderungen des jeweiligen Einsatzortes und der zu erwartenden Beanspruchung. Beachten Sie Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung, Feuchtigkeit, Wärme oder mechanische Belastungen. Installieren Sie in Nassräumen nur Leitungen und Betriebsmittel mit ausreichender Schutzart (IPX4 oder höher). Am besten beauftragen Sie gleich einen Fachmann mit der Planung und Ausführung.

Ihr Elektriker Nürnberg: Für fachgerechte und normkonforme Installationen

Die hier beschriebenen Fehler bei Elektroinstallationen sind leider keine Einzelfälle, sondern kommen in der Praxis immer wieder vor. Oft werden sie aus Unwissenheit, falsch verstandener Sparsamkeit oder Zeitdruck begangen. Die Folgen können fatal sein und von Störungen und Ausfällen über teure Reparaturen bis hin zu Bränden oder lebensgefährlichen Stromunfällen reichen.

Als erfahrener Elektriker in Nürnberg kennen wir die Fallstricke und Fehlerquellen bei der Installation elektrischer Anlagen. Mit unserer Fachkompetenz und Erfahrung stellen wir sicher, dass Ihr Projekt von Anfang an fachgerecht geplant und ausgeführt wird – für ein Höchstmaß an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit.

Dabei bieten wir Ihnen ein breites Spektrum an Leistungen:

  • Beratung und Planung von Neuinstallationen und Sanierungen
  • Fachgerechte Verlegung von Kabeln und Leitungen aller Art
  • Montage und Anschluss von Verteilern, Dosen und Betriebsmitteln
  • Errichtung von Blitz- und Überspannungsschutzanlagen
  • Prüfung und Instandsetzung bestehender Altanlagen
  • Modernisierung und Nachrüstung von Sicherheitstechnik
  • Thermografische Untersuchungen und Schwachstellenanalyse
  • Installation von Smart Home und Gebäudeautomation
  • 24h-Notdienst und schnelle Hilfe bei Störungen

Egal ob Neubau, Renovierung oder Reparatur – wir von Elektriker Nürnberg sind Ihr zuverlässiger Partner für alle Anforderungen der modernen Elektrotechnik. Dabei setzen wir auf höchste Qualitätsstandards, geschulte Fachkräfte und eine transparente, partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Überzeugen Sie sich selbst von unserem Angebot und vereinbaren Sie noch heute einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch! Sie erreichen uns telefonisch unter [Telefonnummer einfügen] oder per Mail an kontakt@elektriker-in-nuernberg.de. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Website www.elektriker-in-nuernberg.de.

Wir freuen uns darauf, auch Ihr Projekt kompetent, termingerecht und budgetgerecht umzusetzen. Ihre Sicherheit ist unser Auftrag – Ihr Elektriker Nürnberg!

FAQ: Antworten auf häufige Fragen zu Fehlern bei Elektroinstallationen

  1. F: Wie erkenne ich, ob meine Elektroinstallation mangelhaft oder veraltet ist? A: Warnsignale für eine fehlerhafte oder veraltete Elektroinstallation können häufig auslösende Sicherungen, flackerndes Licht, warme Steckdosen, Schmorgeruch oder sichtbar beschädigte Kabel und Schalter sein. Auch fehlende FI-Schalter oder eine unzureichende Anzahl von Steckdosen können auf Mängel hindeuten. Im Zweifelsfall sollten Sie einen Elektriker mit der Prüfung beauftragen.

  2. F: Welche Gefahren gehen von einer nicht fachgerechten Elektroinstallation aus? A: Fehlerhafte Elektroinstallationen bergen erhebliche Risiken für Sicherheit und Gesundheit. Mögliche Folgen sind Stromschläge, Kabel- oder Schwelbrände, Kurzschlüsse oder Störungen empfindlicher Geräte. Auch teure Sachschäden und Folgekosten durch Betriebsunterbrechungen oder Reparaturen sind möglich.

  3. F: Kann ich kleinere Elektroarbeiten selbst ausführen? A: Grundsätzlich dürfen Elektroarbeiten nur von einer ausgebildeten Elektrofachkraft durchgeführt werden. Als Laie riskieren Sie nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch die Sicherheit der Anlage und Ihren Versicherungsschutz. Kleinere Arbeiten wie das Auswechseln einer Glühbirne oder das Anschließen einer Lampe sind zwar zulässig, aber auch hier ist Vorsicht geboten.

  4. F: Wie oft sollte ich meine Elektroinstallation von einem Fachmann prüfen lassen? A: Wir empfehlen, elektrische Anlagen regelmäßig von einem Elektriker prüfen zu lassen. Der Prüfturnus richtet sich nach Art, Alter und Zustand der Installation und reicht von jährlich (z.B. in Gewerberäumen) bis zu alle 4 Jahre (in Wohngebäuden). Eine normgerechte Erstprüfung bei Neubau oder Sanierung ist ohnehin Pflicht.

  5. F: Was mache ich, wenn ich einen Mangel an meiner Elektroinstallation feststelle? A: Wenn Sie einen Fehler oder eine Beschädigung an Ihrer Elektroinstallation bemerken, sollten Sie unverzüglich einen Elektriker verständigen und die betroffene Anlage bis zur Instandsetzung nicht mehr benutzen. Versuchen Sie auf keinen Fall, den Mangel selbst zu beheben, und ignorieren Sie das Problem nicht. Je schneller Sie handeln, desto geringer ist das Risiko für Folgeschäden oder Unfälle.

  6. F: Woran erkenne ich eine qualifizierte Elektrofachkraft? A: Eine qualifizierte Elektrofachkraft verfügt über eine abgeschlossene Berufsausbildung als Elektriker, Elektroinstallateur oder Elektrotechniker und ist in die Handwerksrolle eingetragen. Seriöse Anbieter können zudem Weiterbildungsnachweise, Zertifizierungen und Referenzen vorweisen. Achten Sie auch auf Mitgliedschaften in Berufsverbänden und eine ausreichende Haftpflichtversicherung.

  7. F: Welche Normen und Vorschriften gelten für Elektroinstallationen in Deutschland? A: Die wichtigsten Normen und Vorschriften für Elektroinstallationen in Deutschland sind die DIN VDE 0100 (Errichten von Niederspannungsanlagen), die VDE 0105-100 (Betrieb von elektrischen Anlagen) sowie die TAB (Technische Anschlussbedingungen) der Netzbetreiber. Darüber hinaus sind je nach Anwendungsbereich weitere Bestimmungen wie die Niederspannungsanschlussverordnung oder die Landesbauordnungen zu beachten.

  8. F: Wie kann ich mich vor Pfusch und Schwarzarbeit bei Elektroinstallationen schützen? A: Um sich vor unseriösen Anbietern und Pfusch zu schützen, sollten Sie Elektroarbeiten nur an eingetragene Fachbetriebe vergeben. Holen Sie mehrere Angebote ein, vergleichen Sie Preise und Leistungen und lassen Sie sich Referenzen zeigen. Achten Sie auch auf eine detaillierte Auftragsbeschreibung und einen schriftlichen Vertrag mit Festpreis. Bei Schwarzarbeit ohne Rechnung riskieren Sie nicht nur Ärger mit dem Finanzamt, sondern haben auch keine Gewährleistungsansprüche.

  9. F: Wer haftet für Schäden durch fehlerhafte Elektroarbeiten? A: Grundsätzlich haftet der ausführende Elektrobetrieb für Schäden, die durch unsachgemäße Arbeiten entstehen. Voraussetzung ist jedoch, dass der Mangel eindeutig dem Installateur zuzuordnen ist und keine nachträglichen Veränderungen durch Dritte erfolgt sind. Bei Schwarzarbeit oder Selbstinstallation trägt der Eigentümer das volle Haftungsrisiko. Eine Betriebshaftpflichtversicherung des Elektrikers kann im Schadensfall eine wertvolle Absicherung sein.

  10. F: Gibt es staatliche Fördermittel für die Modernisierung veralteter Elektroanlagen? A: Für die Modernisierung und Sanierung von Elektroanlagen in Wohngebäuden gibt es verschiedene staatliche Förderprogramme, sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene. Dazu zählen z.B. das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien, die KfW-Programme “Energieeffizient Sanieren” und “Altersgerecht Umbauen” oder spezielle Zuschüsse der Länder und Kommunen. Ein Elektriker oder Energieberater kann Sie zu den aktuellen Fördermöglichkeiten und Antragsverfahren kompetent beraten.

Sie haben weitere Fragen zu Fehlern bei Elektroinstallationen oder wünschen ein individuelles Beratungsgespräch? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren! Wir von Elektriker Nürnberg nehmen uns gerne Zeit für Ihr Anliegen und finden die passende Lösung für Ihre Anforderungen. Egal ob Überprüfung, Reparatur oder Neuinstallation – bei uns sind Sie in besten Händen.

Vereinbaren Sie noch heute einen Termin und profitieren Sie von unserem Fachwissen und unserem erstklassigen Service. Für eine unverbindliche Anfrage erreichen Sie uns telefonisch unter [Telefonnummer einfügen] oder per E-Mail an kontakt@elektriker-in-nuernberg.de. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Website www.elektriker-in-nuernberg.de.

Wir freuen uns darauf, Sie schon bald persönlich begrüßen zu dürfen und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen – Ihr Elektriker Nürnberg!

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